Theater

Ein Sack Spektakel für die Bühne.

FHS Theater, Hamburg:

„Bunte Kiste“

Kinderstück, 
das turbulent und frech Vorurteile verurteilt: Schlüsselkind, Türkenkind, 
dickes Kind, wohlerzogenes Kind, rebellisches Kind und mehr treffen 
aufeinander, geraten aneinander, fallen übereinander her und finden 
schließlich die Lösung: das Miteinander.
Uraufführung: Sommer 1978 Theaterfestival Recklinghausen

 

Trotztheater, Hamburg:

„Zum Ufer wär’s ein Sprung“

Solo-Bühnenstück als neuzeitliches Dinner For One. Babette feiert Geburtstag und Abschied zugleich. Ihre 7 geladenen Gäste sind noch nicht da – und werden auch nicht kommen, denn hier geht’s um Freundinnen und Freunde, die unerreichbar geworden sind: nach Trennung, Auswanderung – oder Tod. Trotzdem gibt’s noch einiges zu sagen, und so schlüpft Babette in die Rollen ihrer Gäste und rechnet ab: komisch, trotzig, zornig. Bis sie langsam wieder aufweicht und versöhnt adieu sagen kann.
 Uraufführung: April 1987, Kampnagel Fabrik, Hamburg

 

Trotztheater, Hamburg:

 „Schutzträume“

Bühnenstück: Zwei Frauen flüchten sich in einen Atombunker – froh, der Apokalypse entkommen zu sein. Doch während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintauchen, wird ihnen bewusst, dass das Wort Zukunft zur Illusion geworden ist. Und dass zwischen Leben und Überleben Welten liegen. Welten, die unter die Haut gehen. Ihr Bunker-Alltag wird von grotesken Szenen der Realzeit unterbrochen, in denen Politiker und Nuklear-Experten zu Wort kommen. Ein Wechselbad der Gefühle - für das Publikum ebenso wie für das Bühnen-Duo.
Uraufführung: April 1983, Werkstatt 3, Hamburg
Tourneen durch Deutschland

 

Trotztheater, Hamburg:

„Ein Sommernachtstraum“

Straßenspektakel mit Musik, sehr frei nach Shakespeare und von fünf Theatergruppen gemeinsam produziert: Filou Feo, Pauerflocken, 
Trotztheater, Nunzius und Vogelsand. Wie bei Shakespeare geht’s um göttliche Verwirrspiele und irdische Irrläufer, um Liebe, Triebe, Abgründe. Doch seine Texte sind runderneuert, die Vertreter des Adels (Theseus und Hippolyta) wachsen zu gigantischen Puppen heran und die Fraktion des Abschaums besteht aus einer geifernden Gruppe von Bouffons.
Uraufführung: Juni 1984 Kampnagel Fabrik

 

Trotztheater, Hamburg:

„Beziehungswaisen“

Rasante Szenencollage, bei der so ziemlich alles in Sachen Beziehung aufs Korn genommen wird: unsinnige Debatten in WGs, Stumpfsinn in Partnerschaften, widersinnige Kittversuche in der Eheberatung, doppelsinnige Singlevermittlung und Disco-Kontakte mit Wahnsinns-Kommunikation. Das Ganze mit einer scharfsinnigen Prise Humor gepfeffert – aber auch mit deftigen Gewürzmischungen für den bitteren Nachgeschmack.
Uraufführung: März 1982, Hamburg
Tourneen durch Deutschland

 

Trotztheater, Hamburg:

 „Die Mühle mahlt“

Rocktheater rund um Drogen und Dogmen, 
bei dem am wenigsten die Junkies in der Schusslinie stehen.
Vielmehr kriegen Quartalssäufer, Naschkatzen, Konsumbesessene, Dauerferngucker und andere Süchtige ihr Fett weg. Allen voran jedoch die Verantwortlichen in Politik und Rechtsprechung.
Uraufführung: November 1980, Fabrik, Hamburg

 

Winter auf Mallorca, Hamburg:

„Viertelland“

Musikalisches Kinderstück – frei inszeniert nach dem gleichnamigen 
Buch von Gina Ruck-Pauquet. Die pfannkuchenrunde Erde ist in Viertel aufgeteilt: Blauland, Rotland, Gelbland und Grünland. In Blauland ist alles blau, einschließlich der Menschen. Logisch, denn Blau bedeutet gut. In Rotland isst man Tomaten und Kirschen und lebt in roten Häusern. In Gelbland gibt man sich nur Namen wie Zitrone und Pampelmuse und in Grünland sehen alle aus wie Förster und trinken Waldmeisterlimonade. Bis es den Kindern eines Tages zu bunt wird – Verzeihung: zu einfarbig.
Uraufführung: August 1986, Tanzschule Winter auf Mallorca, Hamburg
September 1986 Kampnagel Fabrik, Hamburg

 

Theater Zeppelin, Hamburg:

„Zirkus Büchlein“

Mitspielzirkus um Worte und Buchstaben. Zirkusdirektor Büchlein, die Leseratte und das Lesezeichen haben allerhand Aufregendes vorbereitet: Spiele mit riesigen Buchstabenwürfeln, Blitzreime, spontan entstehende Bildergeschichten, Stegreif-Erzählungen, die aus dem Zuruf verschiedener Begriffe entstehen, … und nach jeder Aufführung füllt sich das gigantische Zirkusbuch ein Stück weiter mit Gedichten und Geschichten.
Uraufführung: Sommer 1994, Zelt der Literaturwoche „Eutin liest“

 

Theater Zeppelin, Hamburg:

„1x Mittelalter – und zurück?“

Ein musikalisches Sciencefiction-Märchen, das zusammen mit den Kindern der Theaterschule Zeppelin entwickelt wurde. Der Forscher Nick Glück startet gerade seine Zeitmaschine, als in letzter Sekunde auch seine Nichte Felina einsteigt – noch dazu mit ihrer Gabi-Puppe! Doch zu spät, die Maschine startet bereits ins Mittelalter, wo atemberaubende Abenteuer und gruselige Gestalten lauern. Alles nur wegen dieser blond gelockten Puppe!
Uraufführung: Sommer 1993, Theater Zeppelin

 

Theater Zeppelin, Hamburg:

 „Federn für den Fuchs“

Ein Kinderstück nach dem Buch „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ von Sven Nordqvist. Bauer Pettersson und sein gewitzter Kater Findus sind besorgt: Der Fuchs treibt sich nachts herum – eine Gefahr für die drei Legehennen! Aber dass Nachbar Gustavsson ihn einfach abknallen will, finden sie auch nicht okay. Gemeinsam schmieden sie den perfekten Plan. Zwar müssen die Hühner Henni, Clara und Elisabeth dafür ein paar Federn lassen, doch was ist schon dieses Opfer im Vergleich zu Reinekes scharfen Zähnen?
 Rock-, Rap- und Pop-Einlagen bringen Pep ins bäuerliche Szenario. 
Uraufführung: 1989 Kampnagel Fabrik, Hamburg

 

Theater Zeppelin, Hamburg:

„Adieu, Prinz!“

Komisches Märchen um Liebe und Freiheit. Prinzessin Frederike von Wegen erforscht die Chemie, insbesondere die Duftnoten bei Tieren. Königin Sieglinde und König Waldemar meinen, drei Doktortitel seien genug – ihre Tochter müsse endlich unter die Haube. Schon tanzen die Freier an, einen Song auf den Lippen und bereit zu mancher Mutprobe. Doch Prinz Winsel auf der Sprossen ist ein Jammerlappen, Prinz Oswald von On und Off hat nur Computer im Kopf und Prinz Teofil zu Tausendschön ist im Kaufrausch. Erst als Prinz Lapislazuli aufkreuzt, der mit Heirat nichts am Hut hat, knistert es plötzlich im Chemie-Labor.
Uraufführung: April 1994, Hamburger Kammerspiele

 

Theater Zeppelin, Hamburg:

„Könnt‘ ich fliegen …“

Bühnenstück um Kommunikation und Einsamkeit, entwickelt mit dem Jugendensemble der Theaterschule Zeppelin. Die Welt der 15-jährigen Sarah scheint ganz okay zu sein. Während Mama Karriere macht, übersetzt Papa Kochbücher und übernimmt die Rolle des Hausmanns. Für Sarah ist gesorgt. Dass sie sich immer mehr zurückzieht und schließlich nicht mehr spricht, fällt besonders ihren Freundinnen auf. Erst die stufenweise Rückschau auf Sarahs Kindheit macht deutlich, dass sie Mangel leidet. Die Kommunikation mit Eltern und Mitschülern baut auf Lügen und Missverständnissen auf – Sarahs Seele kriegt Risse.
Uraufführung: 1999 Theater Zeppelin

 

GOON Theater, Hamburg:

„Rabatz beim Platzkonzert“

Bühnenstück um Kommunikation und Einsamkeit, entwickelt mit dem Jugendensemble der Theaterschule Zeppelin. Die Welt der 15-jährigen Sarah scheint ganz okay zu sein. Während Mama Karriere macht, übersetzt Papa Kochbücher und übernimmt die Rolle des Hausmanns. Für Sarah ist gesorgt. Dass sie sich immer mehr zurückzieht und schließlich nicht mehr spricht, fällt besonders ihren Freundinnen auf. Erst die stufenweise Rückschau auf Sarahs Kindheit macht deutlich, dass sie Mangel leidet. Die Kommunikation mit Eltern und Mitschülern baut auf Lügen und Missverständnissen auf – Sarahs Seele kriegt Risse.
Uraufführung: 1999 Theater Zeppelin

 

GOON Theater, Hamburg:

„Gipfeltreffen“

Walkact für eine Adlige und ihren Chauffeur. Hochkarätiger Besuch rollt in einer Staatskarosse an. Der Chauffeur legt den roten Teppich aus, sichert das Terrain mit professionellem Absperrsystem und öffnet die Wagentür. Ihre Exzellenz stürmt undamenhaft auf das gemeine Volk zu und lässt sich zu spontanen Plaudereien hinreißen - sehr zum Entsetzen des pingeligen Chauffeurs, der auf die Einhaltung des Protokolls beharrt. Durch die Interaktionen mit dem Publikum inszeniert sich das „Gipfeltreffen“ immer wieder neu.
Uraufführung: Juli 1987, Bundesgartenschau Hannover

 

GOON Theater, Hamburg:

„Klaus-Dieter und Gerda“

Ein Walkact für Indoor- und Outdoor-Events, für den es kein Dialogbuch gibt. Lediglich die zwei Figuren und kleine Handlungsstränge sind fixiert; den Rest besorgen der schlaksige Klaus-Dieter und die o-beinige Gerda aus dem Stegreif. Wie? Über die Interaktion mit den Zuschauern, die Gerda hilfreich unter die Arme greifen – nicht ahnend, welche Schimpfkanonaden sie damit auslösen. Klaus-Dieter steht nun mal nicht auf Körperkontakt.
Uraufführung: April 1986 Hafenfest Hamburg
Sommer 1986: drei Wochen auf Luna Luna, dem Künstlerpark von André Heller in Hamburg
Tourneen durch Deutschland und Österreich

 

widu Theater, Oldenburg:

„Nils Hippomus“

Fast ein Musical über aussterbende Tierarten. Arthur Blaumann ist UNO-Beauftragter für das Auffinden verschwundener Tiere. Seine Telefone klingeln sich heiß; überall auf der Welt lösen sich Vierbeiner und Vögel in Luft: Pandabären, Krokodile, Schildkröten … Als auch noch der Minister zur Aufklärung der Fälle drängt, dreht Arthur Blaumann durch. Was für ein Stress! Doch dann begegnet er Nils Hippomus, einem Nilpferd, das seinen Freund, den Madenhacker Bronx sucht. Da erst kapiert er die Not: Wenn der Eine verschwindet, geht’s dem Anderen dreckig – und umgekehrt. Das Aussterben der Tiere muss schnellstens gestoppt werden.
Uraufführung: 1996 Theater Hof, Oldenburg

 

widu Theater, Oldenburg:

„A wie Atlantis“

Sagenhaftes Erbschaftsdrama mit Happyend. Tante Olga, zu Lebzeiten eine berühmte Atlantis-Forscherin, hinterlässt ein stattliches Haus. Die Immobilienmaklerin Greta Reibach und der Verkehrspolizist Martin Knolle erben es zu gleichen Teilen – unter einer Bedingung: Sie müssen sich zusammen darin aufhalten, bis sie Tante Olgas Rätsel gelöst haben. Das gibt Zoff, zumal sich Cousin und Cousine spinnefeind sind. Die geheimnisvollen Fährten, die Tante Olga gelegt hat, führen im Zickzack nach Atlantis. Doch was hat dieser sagenumwobene Kontinent mit den feindseligen Allüren der Erben zu tun?
Uraufführung: 1997 Theater Hof, Oldenburg

 

widu Theater, Oldenburg:

„ZeitGeister“

Jugendtheater im Auftrag der Stadt Oldenburg anlässlich ihres 650-jährigen Bestehens. Sechs seltsame Gestalten nehmen nacheinander an einer riesigen Festtafel Platz: Roderich Urschlag, Roswitha Ehedem, Gottlieb Arno Dazumal, Maximilian Laminüt, Charlotte von Einst und Felix Manuel Zurstund. Alle mit unterschiedlichem Sprach- und Benimmduktus, so dass Missverständnisse vorprogrammiert sind. Denn alle sind aus unterschiedlichen Zeiten angereist, um Futura Künftig zu gratulieren. Während sie auf die Jubilarin warten, spielen sie Szenen aus ihrer jeweiligen Epoche – und somit die wichtigsten Stationen der Stadtgeschichte.
Uraufführung: November 1995, Theater Hof, Oldenburg

 

Übersetzungen von Jugendopern - Jugendmusikschule, Hamburg:

„The Tin Knight“ (‚Der Blechprinz‘)

von Francis Shaw, Michael Ffinch (Libretto)

Regie: Angela Kirsch-Arp

 

Übersetzungen von Jugendopern - Jugendmusikschule, Hamburg:

„Peredur“

von George Odam

Regie: Angela Kirsch-Arp

 

Übersetzungen von Jugendopern - Jugendmusikschule, Hamburg:

„The Selfish Giant“ (‚Der selbstsüchtige Riese‘‘)

von Francis Shaw, Michael Ffinch (Libretto)

Regie: Angela Kirsch-Arp